
Litzenspannverfahren mit Verbund
Montage
Zum Einführen der Litzen in den Spannkanal enwickelte die DSI zwei unterschiedliche Einbauvarianten. Die Auswahl des effektivsten Einbauverfahrens hängt einerseits von der Konstruktion und andererseits von den äußeren Bedingungen auf der jeweiligen Baustelle ab.

- 1. coil 2. Einschiebegerät 3. Litze 4. Führungsschlauch 5. Trennvorrichtung
Methode 1: Das Einschiebeverfahren
Dieses Verfahren ermöglicht das einfache und wirtschaftliche Einbringen der Litzen auf der Baustelle sowohl vor als auch nach dem Einbetonieren der Hüllrohre. Aufgrund des unabhängigen Aufstellens der Geräte, der hohen Einschubgeschwindigkeit bis 8 m/s und des geringen Personalaufwandes von nur 2 Mann durch die Funktionalität der Geräteausstattung wird diese Methode für den Standardeinbau bevorzugt.
Methode 2: Fertigspannglied-Herstellung
Als zweite Variante ermöglicht die DSI das Vorfertigen der Spannglieder in der Feldfabrik. Dieses Verfahren wird überwiegend nur bei kurzen Spanngliedern, wie z. B. für die Quervorspannung von Brückenfahrbahnplatten eingesetzt.

Spannen / Verpressen
Die Dauerhaftigkeit von Spannbetonkonstruktionen hängt wesentlich von einem perfekt ausgeführten Verpressen ab.
Der erhärtete Zementmörtel stellt den Verbund zwischen Bauwerksbeton und Spannglied her und sichert auch dessen langfristigen Korrosionsschutz.
Die von DYWIDAG entwickelte Verpresstechnik basiert auf der Verwendung von absetzfreiem hochfließfähigem Mörtel sowie leistungsfähigen Geräten.
Erprobte Injiziermethoden wie Druck-, Nach- und ggf. Vakuumverpressen sind das Ergebnis einer langjährigen Entwicklung.
Verpresst wird vom tieferliegenden Ende oder von einem Tiefpunkt des Spanngliedes aus. Im ersten Fall erfolgt dies entweder über Injizierkappen an der Verankerung oder über direkten Injizieranschluss im Verankerungskörper; im zweiten Fall wird über Injiziermuffen verpresst.
Alle Komponenten des Systems sind schraubbar, um eine schnelle und sichere Montage zu gewährleisten.


