DYWIDAG Duktiler Gussrammpfahl

Eigenschaften und Vorteile

Das Pfahlsystem besteht aus gerammten duktilen Schleudergussrohren mit angeformten konischen Muffen. Der duktile Gusseisenpfahl wird je nach Bodenbeschaffenheit als Spitzendruck- oder Mantelreibungspfahl eingesetzt.

  • Sehr rasche und erschütterungsarme Herstellung der Pfähle
  • Tragfähigkeitskontrolle durch Korrelation mit der Rammgeschwindigkeit
  • als Dauerpfahl einsetzbar
  • leichte Anpassung der Pfahllänge an unterschiedliche Bodenverhältnisse
  • kein Rohrverschnitt
  • kein Nachbearbeiten der Pfahlköpfe erforderlich
  • leichte und wendige Geräte ermöglichen die Pfahlherstellung bei beengten Platzverhältnissen
  • geringe Baustelleneinrichtung und dadurch rascher Einsatz möglich

Pfahltyp Außendurchmesser Wandstärke Gusseisenquerschnitt Betonquerschitt Tragfähigkeit Gusseisen Tragfähigkeit Beton B25 Tragfähigkeit Pfahl
ø x s [mm] [mm] [cm2]* [cm2] [kN]* [kN] [kN]
118x7.5118.00 7.50 20.55 83.32 438 69 507
118x9.0118.00 9.00 25.33 78.54 540 65 605
118x10.6118.00 10.60 30.26 73.59 646 61 707
170x9.0170.00 9.00 37.58 181.46 800 151 951
170x10.6170.00 10.60 45.14 173.90 962 144 1.106
* unter Berücksichtigung der Abrostrate 

Materialeigenschaften

Kraftlinienverlauf:
Gusseisen mit Lamellengraphit (Grauguss = GG) Gusseisen mit Kugelgraphit (Duktiler Guss = GGG)

Gusseisen mit Kugelgraphit (GGG)
In der Schmelze des Gusseisens wird Graphit von der spitz auslaufenden Lamellenform (Grauguss) zu einer kugeligen Form (Duktiler Guss) umgewandelt. Dadurch verändern sich die mechanischen Eigenschaften weitgehend, die Festigkeit wird angehoben und der Werkstoff wird zäher.

Vergleich der Arbeitslinien:
GG-10 | St37 | GGG-40

Eigenschaften GGG-40

Zugfestigkeit min. 420 N/mm2Brinell Härte max. 230 HB
0,2% - Dehnungsgrenze min. 300 N/mm2Elastizitätsmodul 160,000 N/mm2
Bruchdehnung min. 10%Dichte 7.05 g/cm3

Ø 118

nom. S Gewicht
7,5 105 kg ± 7 kg
9,0 123 kg ± 7 kg
10,6 142 kg ± 7 kg


Ø 170

nom. S Gewicht
9,0 186 kg ± 10 kg
10,6 213 kg ± 10 kg

Pfahlherstellung
Die Pfahlherstellung erfolgt mit Schnellschlaghämmern. Der erste Rohrschuss wird mit einem Rammschuh versehen und eingerammt. Die nächsten Rohrschüsse werden jeweils in die konische Muffe des vorhin gerammten Rohres eingesetzt. Die endgültige Pfahltiefe wird aufgrund des Eindringwiderstandes festgestellt.